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Medien

Es ist noch keine gefährliche Aktieneuphorie zu spüren

Das Börsenbonmot «La hausse amène la hausse» hat nichts von seiner Gültigkeit eingebüsst. Die Aktien klettern zwar schon lange, doch jetzt scheint es, dass sie vor allem steigen, weil sie steigen. Gründe für und wider die gute Verfassung gibt es zuhauf. Die Optimisten verweisen auf die Liquiditätsschwemme der Notenbanken, die tiefen Zinsen, welche Alternativanlagen zu Aktien unattraktiv machen, und auf die Erholung der Wirtschaft, die jüngst sogar den Euroraum zart erfasst hat. Die Pessimisten führen die hohen fundamentalen Bewertungen der Aktien, die geopolitischen Unsicherheiten sowie die ungelöste Verschuldungssituation als Argumente ins Feld. Selbst der Gongschlag der Schweizer Nationalbank hat die Märkte nicht nachhaltig aus dem Tritt geworfen. Wie andere scharfe Einbrüche zuvor war der Spuk auch diesmal rasch vorbei, zumindest punkto Aktienkurse. Der Swiss Market Index notiert heute sogar höher als am Tag vor der Aufhebung der Euro-Untergrenze...